WIE DU MIT ACCOUNTABILITY DEINE ZIELE ERREICHST

Wenn du große Ideen und Visionen hast, ist das großartig! Wenn du diese in Ziele verwandelt hast – super. Wenn du deine Ziele jedoch verwirklichen willst, lautet die Frage: Wie sieht dein Plan zum Dranbleiben aus? Daher sprechen wir hier über Accountability und wie du daraus ein leistungsfähiges Werkzeug machen kannst, um deine Ziele zu verwirklichen.

 

 

Was ist Accountability?

Bevor wir uns ansehen, wie du Accountability für deinen Erfolg nutzen kannst, sollten wir klären, was der englische Begriff eigentlich bedeutet.

Accountability meint das Übernehmen der Verantwortung für das was getan werden muss und einem Buddy oder Coach gegenüber Rechenschaft darüber abzulegen.

Es geht also darum, dass wir, als Solo-Unternehmer*innen, Verpflichtungen in Aktivitäten umwandeln, für dessen Umsetzung wir die volle Verantwortung übernehmen und unsere Ergebnisse transparent darlegen.

Accountability beschreibt somit unsere Haltung in Bezug auf unsere Leistung oder unseres Verhaltens als Unternehmer*innen. Damit geht Accountability weit über Verantwortung hinaus. Es bedeutet also nicht nur Ziele zu definieren und in die Umsetzung zu gehen, sondern auch das Reflektieren und Erklären, was erfolgreich erledigt wurde und was bzw. warum nicht.

 

Den Rahmen schaffen

Vergangenen Sommer habe ich mir ein Ziel gesetzt und einen Plan gemacht, um dorthin zu gelangen. Was mir aber wirklich dabei geholfen hat, die Sache durchzuziehen, war Accountability. Ich bin sicher, dass ich ohne sie immer noch nicht am Ziel wäre, sondern nur hoffen würde, ihrgendwann dorthin zu kommen.

Mein Ziel war ambitioniert: Innerhalb von 5 Wochen meinen Mitgliederbereich konzipieren, anlegen und promoten – um Solo-Unternehmerinnen zu helfen, ihr Marketing strategisch und erfolgreich aufzusetzen.

Es war ein gutes Ziel – ein SMARTes-Ziel mit allen richtigen Komponenten: Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant und Zeitgebunden.

Mit einem klaren Blick auf das, was ich erreichen wollte, musste ich voll in die Umsetzung gehen, um sicherzustellen, dass ich es auch schaffen kann. Meine ersten Schritte waren:

Aufschreiben. Ziele und Tasks nieder zuschreiben macht sie konkreter und sorgt dafür, dass sie verbindlich werden.

Einen Zeitplan erstellen. Nachdem ich die Prozesse definiert und die notwendigen Schritte durchdacht hatte, habe ich mein Angebot umrissen und dann einen Zeitplan erstellt:

Zwei Wochen um die Inhalte zu erstellen.

Eine Woche um alles „hübsch“ zu machen und den Anmeldeprozess anzulegen.

Und zwei Wochen um meinen neuen Mitgliederbereich zu promoten und erste Kundinnen zu gewinnen

Fokuszeiten fixieren. In meinen Google-Kalender habe ich täglich einen Termin eingetragen und damit mindestens 2 Stunden geblockt um genügend Zeit zu haben um die Dinge erledigen zu können, die getan werden müssen.

 

 

Es öffentlich machen

Sich ein Ziel zu setzen ist ein guter Anfang. Und manche Menschen haben genug internen Antrieb, der sie ständig motiviert. Aber für den Rest von uns kann Druck von außen ein starker Anreiz sein, um auf dem richtigen Weg zu bleiben und weiterzumachen.

Wenn wir die Kräfte des sozialen Drucks und unser Bedürfnis, von anderen geschätzt zu werden, nutzen, erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass wir tatsächlich Maßnahmen ergreifen und unser Projekt bis zum Schluss durchzuzieren.

Indem wir an die Öffentlichkeit gehen, schaffen wir Verbindlichkeit. Und diese spornt uns an, vor allem dann, wenn es schwierig wird.

 

 

Möglichkeiten Accountability herzustellen

Accountability kann von mehreren Stellen kommen. Wähle die aus, die für dich am besten geeignet sind.

Accountability-Partner. Wer ist die Person, die du respektierst und die du nicht enttäuschen willst? Wer interessiert sich so sehr für dich, das sie/er dir in die Augen zu schauen und dir zu sagen kann, was du hören musst, um auf Spur zu bleiben. Suche dir jemanden dem du vertraust und teile deine Pläne mit dieser Person. Bitte sie, sie anzufeuern und an deine Verpflichtungen zu erinnern, wenn du mal ins Wanken gerätst.

Mentor/Coach. Wenn du einen Mentor hast, kannst du deine Pläne mit ihr/ihm teilen. Wenn es dir wichtig genug ist, kannst du sogar einen Coach mit Sachkenntnis im Bereich deines Ziels an Board holen.

Die Öffentlichkeit. Wenn du richtig durchstarten willst, weihe die Welt in deine Bemühungen ein. Erzähle Kolleg*innen, Bekannten, Freund*innen, vielleicht sogar den Leuten, die mit denen du an der Supermarktkasse anstehst davon. Einige werden dich vielleicht komisch anschauen, aber jedes mal wen du aussprichst was du erreichen willst, fügst du eine neue Ebenen der Verbindlichkeit hinzu.

 

Verantwortung übernehmen

Sobald du dein Accountability-Netzwerk eingerichtet hast, kannst du es in Betrieb nehmen.

Lege regelmäßige Check-Ins fest. Egal, ob es sich um ein normales Programm wie ein Fitnessprogramm oder um eine einmalige Veranstaltung wie die Vorbereitung eines Marathons handelt, solltest du routinemäßig einchecken. Wöchentliche Meetups, Telefonanrufe, Updates via Messenger oder SMS usw – stelle einen regelmäßigen Zeitplan für dein Netzwerk auf um deinen Fortschritt zu sichern und dich auf Kurs zu halten.

Sei bereit, die harte Wahrheiten zu hören. Wenn du deine*n Accountability-Partner*in gut gewählt hast, wird sie/er wichtige Dinge zu sagen haben, die du dir anhören musst. Also halte die Ohren offen. Wenn sie/er sich dazu auffordert den unangenehmen Dingen nicht mehr aus dem Weg zu gehen und endlich die richtigen Dinge zu tun, dann gib zu dass sie/er recht hat und lege los.

Stelle dich dem Wettbewerb. Eine Möglichkeit, etwas Spaß daran zu haben deine Tasks umzusetzen, ist einen Wettbewerb daraus zu machen. Egal, ob es um’s Abnehmen geht oder um Kilometer für die Marathonvorbereitung oder um dein Marketing. Wenn du dich mit jemand anderem vergleichst und mit ihr/ihm konkurrierst, kann das den Prozess anfeuern.

Mache es zur Priorität. Wenn das Ziel wirklich wichtig ist, musst du bereit sein, ihm die Priorität einzuräumen, die es verdient. Nimm weniger wichtige Dinge beiseite, damit du dich jeden Tag auf die notwendigen Tasks konzentrieren kannst.

 

 

Ergebnisse erzielen

Für mein Ziel war meine Mastermindgruppe vom ersten Tag an in den Prozess involviert und mein Abendritual beinhaltete normalerweise ein Update und eine ehrliche Einschätzung des Fortschritts.

Ich habe mich auch öffentlich committed, indem ich meine Membership auf Social Media und meinem Newsletter angekündigt habe.

Und ja, während diesen 5 Wochen kam es zu Verzögerungen, das Leben kam dazwischen und am Ende wurde es richtig eng. Um noch rechtzeitig fertig zu werden, musste das Projekt in der Prioritätenliste nach oben verschoben werden. Etwas weniger schlafen, am Wochenende früh morgens ein paar Stunden investieren und Netflix für ein paar Tage auslassen.

Aber schließlich konnte ich rechtzeitig – nicht ganz so perfekt wie ich mir das gewünscht hatte – „Veröffentlichen“ klicken, wodurch das Angebot live geschaltet wurde. Ich hatte mein Ziel erreicht und es fühlte sich wirklich gut an.

 

 

Fazit

Wenn du ein Ziel vor Augen hast und einen Plan , um dieses Ziel zu erreichen, hast du einen starken Anfang. Wenn du jedoch deine Chancen auf ein ebenso starkes Ende verbessern möchten, dann nutze die Macht die Accountability bietet.

Indem du mit deinem Ziel an die Öffentlichkeit gehst, erlaubst du anderen, dich zu unterstützen und dich zu ermutigen. Und du nutzt damit auch die Möglichkeiten sozialer Anerkennung, um weiter voranzukommen, gerade dann, wenn du demotiviert oder ausgelaugt bist.

Also erstelle einen Accountability-Plan für dein nächstes großes Ziel und sieh selbst, welchen Unterschied er macht!

Lege los!

 

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