3 FEHLER BEI DER CONTENT-PLANUNG UND WIE DU SIE VERMEIDEST

Content-Marketing ist nicht immer einfach, weil es ein fortlaufender Prozess ist. Dh um mit Content-Marketing erfolgreich zu sein, musst du dranbleiben und deinen deinen Content clever nutzen. Um konstant wertvolle und relevante Inhalte produzieren zu können brauchst du aber auch einen funktionierenden Ablauf für deine Contentplanung und -erstellung.

Damit dir das ab heute besser gelingt und du mit deiner Content-Planung auch erfolgreich bist, teile ich heute die 3 größten Fehler bei der Content-Planung mit dir und zeige dir, wie du sie vermeiden kannst. Let’s go:

 

3 FEHLER, DIE DU BEI DER CONTENT-PLANUNG VERMEIDEN SOLLTEST

 

1. Keine Ziele

Wenn du für dein Content-Marketing keine Ziele festlegst, die du beim Planen, Erstellen und Promoten deine Inhalte im Blick hast, wirst du – du ahnst es sicher schon – Content produzieren, der nur mit Glück Reichweite, Interaktion und Conversion auslöst.

Was meine ich damit? Ganz einfach: Wenn du nicht weißt, was du mit deinem Content auf deinem Blog, auf Social Media, in E-Mails oder sonst wo, erreichen willst – also worauf du hinarbeitest – wirst du damit auch nichts erreichen. Ohne Ziel kein Fokus und ohne Fokus verpuffte Energie.

Die 3 wichtigsten Content-Marketing-Ziele sind:

  • Markenbekanntheit bzw. Markenaufbau
  • Leadgenerierung
  • Kundenakquise

Die meisten Solo-Unternehmer*innen nutzen Content-Marketing um Leads zu generieren. Was heißt das? Sie nutzen ansprechende Blogartikel, Social Media Postings, E-Mails, E-Books usw, machen damit ihrem Publikum Lust darauf, mehr zu bestimmten Themen zu erfahren und sammeln auf diese weise Kontakte (zB E-Mail-Adressen oder Fans/Follower).

Und indem sie weiterführenden und passenden Content zur Verfügung stellen, bauen sie eine Beziehung zu ihrem Publikum auf und führen potentielle Kundinnen durch den Kaufprozess.

Was bedeutet das für dich? Durch das Bereitstellen deines Fachwissens, kannst du dein Publikum dazu animieren deinen Kommunikationskanälen zu folgen, deinen Content zu konsumieren, über bestimmte Themen nachzudenken und damit ihr Verhalten beeinflussen.

Aber eben nur, wenn du vorher definiert hast, was du mit einem Content oder mit einzelnen Kommunikationskanälen erreichen willst.

ToDo
Definiere dein(e) Content-Ziele und habe die bei der Erstellung JEDES EINZELNEN Content-Stücks auch im Blick. Content der keinem deiner Ziele dient, ist Zeitverschwendung – für dich und dein Publikum.

 

2. Erst erstellen, dann nachdenken

Wenn du deine Ziele definiert hast, besteht der nächste Schritt darin, dass du dir überlegst, wie du deinen Content in die Welt bringen willst. Welche Formate willst du nutzen und wo soll dein Content für deine Wunschkund*innen verfügbar sein?

Der größte Fehler, den du machen kannst ist der, dass du zuerst Content produzierst und erst danach darüber nachdenkst, wie dein Publikum diesen Content konsumieren soll bzw. wie dein Publikum deinen Content am liebsten konsumieren will. Immerhin erstellen wir Content für unsere Wunschkund*innen und nicht für uns!

Wenn du nicht weißt, in welcher Form du dein Wissen präsentieren willst, wie kannst du dann wissen, was du erstellen sollst?!

Wenn du deine Content-Marketing-Strategie erstellst, musst du verschiedene Formen für die Bereitstellung deiner Inhalte bedenken. Denn wie du deinen Content präsentierst hat unmittelbaren Einfluss darauf, welche Resultate du damit erzielst.

ToDo: Kenne deine Wunschkund*innen wie deine beste Freundin – das macht dein Content-Marketing so viel einfacher und effektiver. Finde heraus welche Formate sie bevorzugen, wo sich sich (online) herumtreiben und wie du sie am besten erreichen kannst.

 

3. Schnell, schnell

Wenn du auch nur ein bisschen wie ich bist, dann neigst du wahrscheinlich dazu, neue Ideen sofort umsetzen zu wollen. Als Strategin checke ich natürlich ab, ob meine Idee bestand hat und ob meine Zielgruppe daran interessiert ist, aber dann will ich unbedingt loslegen.

Und sobald ich den Punkt erreicht habe, an dem es darum geht meiner Idee tatsächlich Leben einzuhauchen – also den Content zu erstellen – komme ich nicht weit, wenn ich unter Zeitdruck bin.

Einen Blogartikel zu texten, wenn ich ihn am gleichen Tag noch liefern muss ist ein Horror für mich. Die Präsentation für Webinar noch kurz vor knapp zu überarbeiten endet sicher in einem Desaster.

Spontanität hin oder her: Content-Erstellung braucht Zeit. Und Ruhe. Und Fokus.

Da hilft auch kein Hetzen oder Jammern.
(Natürlich kannst du daran arbeiten deine Blogartikel in weniger Zeit zu schreiben, aber auch das braucht Zeit. 😉 )

Leider nehmen sich viel zu wenige Unternehmer*innen die Zeit, ihren Content in Ruhe und mit Liebe zu erstellen. Warum? Weil sie sowieso schon das Gefühl haben, dass sie keine Zeit haben. Also passiert das, was passieren muss: Die Content-Erstellung wird schnell mal eben zwischendurch gemacht.

ToDo: Wenn du wissen willst, wie viel Zeit du wirklich brauchst um ansprechenden und funktionierenden (siehe Ziele) Content zu erstellen, kannst du einen Content-Kalender nutzen.

Mit einem Content-Kalender kannst du:

  • Content rund um wichtige Events oder Ereignisse planen.
  • Lücken in deiner Content-Planung ausfindig machen
  • Sicherstellen, dass du immer Content hast, den du veröffentlichen kannst.
  • Deadlines für jeden Schritt in der Content-Erstellung definieren.

Und das coole ist, dass dich so ein Content-Kalender das ganze Jahr über begleiten kann und dir als Basis für deine Monats-, Wochen- und Tagesplanung dient.

Dann hast du für deine Blogartikel immer die „richtigen“ Themen bei der Hand. (Wir erinnern uns, dass wir mit unserem Content ja Ziele verfolgen.) Dann weißt du auch immer, worüber du in deinem nächsten Facebook-Live sprechen solltest und was nächste Woche in deinem Newsletter stehen muss.

Klingt logisch oder?

Du weißt aber nicht wie du mit deiner Content-Planung loslegen sollst oder was du dabei alles beachten musst?

Dann sei am 3. April 2019 bei meinem Online-Workshop Content-Planung dabei! Alle Infos zum Workshop findest du hier.

 

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